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 Ich war wieder im Erzgebirge

 

Deutschland - Freizeit
Erzgebirge
 


Das Erzgebirge zieht mich immer und immer wieder an. Und so habe ich meine freie Zeit vor Schuljahresbeginn genutzt und bin vom 20.08.-22.0804 dorthin gefahren.
Zuerst fuhr ich nach Waschleithe in die
Pension "Haus Fürstenberg", wo ich ja meistens übernachte, weil man sich hier wirklich wohlfühlen kann: Nette Wirtsleute, nette Bedienung, nicht sehr große, aber schöne und selbstverständlich saubere Zimmer: Nicht sehr weit von Schwarzenberg entfernt, auf einem Berg - aber weitab von aller Hektik und allem Straßenverkehr. Und hier schmeckt einfach alles - und es sind Riesenportionen. Also: Auch der "fast Verhungerte" wird hier auf jeden Fall satt. Allein das Frühstück ist schon eine Wucht - mehrere Sorten Wurst und Schinken, Ei, Pflaumenmus, Marmeladen,  gutschmeckender Kaffee, Saft, Obst und Gemüse und frische Brötchen - hmmm.
Nachdem  ich mein Zimmer hatte, wurde schnell ausgepackt und dann ging es zurück nach Schwarzenberg, wo ich erst einmal den "Ring-Center" (eine Art Kaufhaus) "plünderte". Und hier erfuhr ich auch etwas ganz Tolles: Ich war zufällig genau an dem Wochenende im Erzgebirge, an dem das neben dem Weihnachtsmarkt größte Fest von Schwarzenberg stattfindet: Das Altstadtfest. Ich freute mich riesig, denn endlich konnte ich mir einmal dieses Fest ansehen, daran teilnehmen. Allerdings verging mir die Freude schnell, als ich merkte, dass ich weder Sonnabend noch Sonntag zu diesem Fest gehen konnte.  Dann fuhr ich noch ein Sück ins Grüne, in Richtung Heide und  Sosa, über Antonsthal und Erla zurück zum Hotel. Eine sehr schöne Strecke, auf der ich unterwegs auch sehr gern einmal verweile. Der Abend verging schnell: ein bissel Radiomusik, bissel Arbeit für die Schule, ein Kreuzworträtsel, etwas lesen - und schon schlief ich.
Am Sonnabend fuhr ich gegen Mittag los, nach Johanngeorgenstadt, wo ja auch ein Stadtfest stattfand. Dort waren scheinbar alle Einwohner und Gäste, denn die Innenstadt war fast menschenleer.

                     
                     
                                        
Eine Schaufensterauslage in dieser Ladenstraße

Von hier aus wollte ich zu den verschiedenen Stauseen fahren, aber ich fand sie wieder nicht (der Weg über Sosa ist zz. als Sackgasse ausgeschildert) - aber den Auersberg, den zweithöchsten Berg des Erzgebirges. Von hier oben aus hat man einen wunderschönen Weitblick.

Leider war das Wetter an diesem Tag wechselhaft: Sonne - eine Regenhusche - Sonne. Aber es war ein ruhiger, erholsamer Tag. Und so ruhig ging auch der Abend zuende.
Anders als ursprünglich geplant, musste ich bereits Sonntagmorgen zurück fahren - und schon hatte mich der Alltag wieder. Aber eins ist gewiss - das Erzgebirge sehe ich wieder!
                                                                                                                            Bilder: © Monika Frunzke