Deutschland - Freizeit
Groß- und Kleinwelka
bei Bautzen

Der Saurierpark
Ostern
2006: Sonnenschein, Frühlingswetter - also ins Auto
und
etwas unternehmen! Schnell sind wir uns über das
Ziel einig.
Nur etwa 6km vom historischen Stadtzentrum Bautzens,
der Hauptstadt der Sorben, entfernt, ist die Urzeit durch Riesensaurier, Urmenschen und andere
bislang unbekannte Lebewesen wieder auferstanden. Auf die Frage "Wer, was und wer
wie vor Millionen Jahren lebte", erhält der
interessierte Besucher einige wesentliche Antworten.
1978 wurde der Sauriergarten als Privatanlage der Familie Gruß
eröffnet.
Franz Gruß
ist der Schöpfer des Sauriergartens Großwelka, des Saurierparks Kleinwelka und
des Urzoos Sebnitz. Er wurde am
29.01.1931 in Ringwalde (Oberschlesien) geboren. Nach dem
Krieg ließ sich die Familie in Großwelka nieder und Franz Gruß erlernte den
Beruf eines Dekorationsmalers. Mit der Zeit wuchs sein Interesse für das
Zeichnen und Modellieren immer mehr. Deshalb ließ sich u.a. bei dem Bildhauer Rudolph Enderlein weiter
ausbilden.

Im Jahr
1978 modellierte Franz Gruß in seinem Garten nach intensivem
Selbststudium die ersten Saurier aus dem Mesozoikum. Der Sauriergarten
entstand im gleichen Jahr als Privatanlagen der Familie Gruß. In mühevoller
Kleinarbeit, mit unbändiger Energie und bewundernswerter Konsequenz schuf Franz
Gruß in der ersten Phase seines handwerklich-künstlerischen Wirkens imposante
originalgetreue Saurier und Menschenaffen.Sein
engagiertes Schaffen erregte immer größeres Aufsehen, sodass auch im Nachbarort
Kleinwelka auf Wunsch der Gemeindeverwaltung ein Saurierpark, auch Urzoo
genannt, ab dem Jahr 1981 aufgebaut wurde.1996
wurde der Urzoo in Sebnitz als eine weitere private Anlage mit
Unterstützung der dortigen Statdtverwaltung eröffnet.

Parallel zum
Saurierpark entwickelte Franz Gruß auch seinen Sauriergarten als Privatanlage
weiter. Beide Anlagen sind demnach mit dem Namen
Franz Gruß eng verbunden.
Die prähistorische Schau- und Bildungsanlage "Sauriergarten
Grosswelka" hat dem gleichnamigen kleinen Ort inzwischen europa- und auch
weltweit bekannt gemacht. Hunderttausende Besucher aus nah und fern, darunter
viele Familien, Schulklassen, Reise-, Wander- und Interessengruppen sowie
Einzeltouristen erlebten bisher diese anziehende Form der Nachgestaltung der
Urzeit.
Und wir
können einen Besuch dort nur empfehlen.
MF
Bilder: © Monika Frunzke
Seite
erstellt: April 2006; geändert 06.10.2007