Deutschland - Freizeit
Der Leipziger
Zoo
Der Leipziger Zoo
Im Juli
2004 waren Jürgen, Ute und Susi im Leipziger Zoo - und sie
waren begeistert,

Der im Jahr 1878 gegründete Zoologische Garten Leipzig ist einer der ältesten
und artenreichsten Zoos der Welt. Hier wurden wichtige Vorhaben umgesetzt, so z.B. die Haltung von Löwen und Bären in Freianlagen mit
Wassergräben und ohne Gitter. Heute leben fast 1000 verschiedene Tierarten im
Leipziger Zoo, und er ist die führende Freizeit- und Kultureinrichtung der Stadt.
Außerdem ist der Zoo in
die internationale Artenschutzarbeit eingebunden. So führt er die
Internationalen Zuchtbücher für den Tiger und den Anoa, beteiligt sich mit über
40 Tierarten an Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen und unterstützt
Schutzprojekte vor Ort.

Der Zoo hat
es sich zum Ziel gesetzt, einen ”Zoo der Zukunft” zu
schaffen.Der Direktor des Zoos sagte einmal:„Wir wollen naturnahe Gehege in denen die Tiere optimale Bedingungen,
artgemäße Bedingungen vorfinden. Und wir wollen natürlich auch was fürs Auge.
Wir wollen den Besucher durch eine Fremde Welt führen, die dem Lebensraum der
Tiere nachgestaltet ist. Das ist das Besondere, was dieses Haus ausmacht.“
Ein Plan sieht dazu die völlige
Umgestaltung des Zoos vor. Und diese Gestaltung ist zumindest für mich etwas
völlig Neues: Bis zum Jahr 2014 werden die drei Kontinentbereiche
Asien, Afrika und Südamerika gestaltet und die beiden Hauptattraktionen
„Pongoland“ (die Welt der Menschenaffen) und „Gondwanaland“ (eine
Riesentropenhalle) errichtet. Der „Gründergarten“ im Eingangsbereich zeigt die
historischen Gebäude mit teilweise neuer Nutzung (Aquarium, Insektarium,
Bildungszentrum „Entdeckerhaus Arche“).
Schwül ist es unter dem Blätterdach. 25 Grad warm. Dschungelfieber. Doch die
Schimpansen leben im Pongoland – und der Orang Utah Mann Bimbo – ist Chef im
Großstadtdschungel, nicht in freier Wildbahn. Und das, obwohl es fast so
aussieht - hier.
Der Dschungel von Pongoland steht in Leipzig und für den
Direktor des Leipziger Zoos ist das die Zukunft.

Außerdem ist der Zoo in
die internationale Artenschutzarbeit eingebunden. So führt er die
Internationalen Zuchtbücher für den Tiger und den Anoa, beteiligt sich mit über
40 Tierarten an Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen und unterstützt
Schutzprojekte vor Ort.
Dieser ”Zoo der Zukunft” wird eine artgerechte und naturnahe Haltung der Tiere in
großzügigen Anlagen umfassen und den Besucher mit allen Sinnen die Lebensräume
und die Tiere erleben lassen. Dazu ist die völlige
Umgestaltung des Zoos notwendig. Bis zum Jahr 2014 werden die drei Kontinentbereiche
Asien, Afrika und Südamerika gestaltet und die beiden Hauptattraktionen
„Pongoland“ (die Welt der Menschenaffen) und „Gondwanaland“ (eine
Riesentropenhalle) errichtet. Der „Gründergarten“ im Eingangsbereich zeigt die
historischen Gebäude mit teilweise neuer Nutzung (Aquarium, Insektarium,
Bildungszentrum „Entdeckerhaus Arche“).
Seit dem 2. April 2004 gibt es im Leipziger Zoo mit der
Afrika-Savanne eine neue Attraktion. Dann können Besucher auf verschlungenen
Pfaden auf Safari gehen, von erhöhten Stegen aus exotische Tiere beobachten und
auf der Terrasse einer stilechten Lodge den Ausblick über das 40.000
Quadratmeter große Areal genießen. Neben der Afrika-Savanne bietet der
Zoologische Garten Leipzig weiterhin mit der weltgrößten Menschenaffenanlage
„Pongoland”, dem naturnahen Löwengehege, der Tiger-Taiga sowie weiteren Anlagen
eine perfekte Illusion fremder Tierwelten.

Viele verschiedene Tiere leben in der
Afrika-Savanne unbeschwert zusammen. Sanft schmiegt sich die weitläufige Savanne
an Hügel, Wasserlöcher und Flussläufe. Hier und da unterbricht safrangelber Fels
das satte Grün. Neben dem Löwengehege bevölkern Nashörner, Zebras und Giraffen
die afrikanische Savannenlandschaft, in den Gewässern baden Flusspferde. Der
Besucher kann zu Fuß auf Entdeckungstour gehen oder sich für die Jeep-Safari
entscheiden. Das Panorama der Savannenlandschaft von der Aussichtslodge wird ihm
mit Sicherheit unvergesslich bleiben.

Dem Gast bietet sich auch ein
kulinarischer Urlaub, denn in der Lodge begegnet ihm der Duft von fremden
Gewürzen, es gibt frisch gepresste Säfte und exotische Früchte, alles untermalt
mit traditioneller afrikanischer Musik. Auch die Kinder kommen nicht zu kurz,
denn für die Abenteurer unter ihnen gibt es Spannendes zu entdecken. Schon am
Eingangstor in der Info-Hütte lernen die Besucher viel über den schwarzen
Kontinent, die afrikanischen Symbole und deren Bedeutung.

Der Leipziger „Zoo der
Zukunft” führt einmal rund um den Globus und umspannt 160 Millionen Jahre
Erdgeschichte. Im Jahr 1999 begann der Projektauftakt mit Kosten von rund 90
Millionen Euro. Innerhalb von 15 Jahren soll das Projekt „Zoo der Zukunft”
realisiert sein.

Einen Besuch im
umgestalteten und zum Teil noch im Umbau befindlichen Leipziger Zoo kann ich zu
jeder Jahreszeit empfehlen
Bilder: © Jürgen u. Ute Frunzke
Wenn ihr noch mehr wissen wollt:
www.zoo-leipzig.de