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Deutschland - Freizeit
Die Oberlausitz
 

Die OBERLAUSITZ ist eine Region im Osten des Freistaates Sachsen, an der Grenze zu Polen und der Tschechischen Republik und reicht bis in den Oberspreewald-Lausitzkreis des Landes Brandenburg hinein.

Sie erstreckt sich von
Hoyerswerda, Bischofswerda, dem Tor zur Oberlausitz im Westen, Bautzen, der Hauptstadt der Sorben, bis nach Görlitz, der östlichsten Stadt Deutschlands, bzw. von Zittau im Süden (am Rande des kleinsten deutschen Mittelgebirges, dem Zittauer Gebirge) bis nach Weißwasser im Norden.

Einige Landschaften der Oberlausitz

Die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft
Die Heide- und Teichlandschaft wird durch ihre landschaftlichen Besonderheiten geprägt.
Durch den Einfluß verschiedener Vegetationszonen trifft man hier eine mannigfaltige Flora und Fauna. So können Sie auf Ihrer Entdeckungsreise durch dieses Gebiet seltene Vogelarten wie Kraniche, Seeadler, Wespenbussarde oder die Große Rohrdommel beobachten.
Besondere Kostbarkeiten der Flora wie Sonnentau, Glockenheide oder verschiedene Orchideenarten finden Sie ebenfalls in diesem Landstrich. Um der Einmaligkeit der Natur Rechnung zu tragen, wurde ein Teil dieser besonders wertvollen Naturlandschaft zum "UNESCO-Biosphärenreservat.

Das Oberlausitzer Bergland - Spreequellland
Den Besucher erwartet eine vielgestaltige Mittelgebirgslandschaft mit granitenen Bergrücken, vulkanischen Kuppen und malerischen Tälern in einer Höhenlage von 300 bis 600 Metern über NN..
Zwischen Ebersbach und den Hängen des Kottmar entspringt die Spree gleich aus mehreren Quellen.
Vor den Toren der 1000jährigen Stadt Bautzen beginnend, reicht das Oberlausitzer Bergland an der Grenze zu Tschechien bis zum Zittauer Gebirge.
Durch das Oberlausitzer Bergland und das Zittauer Gebirge führt der Oberlausitzer Bergweg über die höchsten und bekanntesten Gipfel. Gemütliche Bergbauden, viele mit Aussichtsturm , und stilvolle Einkehrhäuser erwarten den Wanderer.

Das Zittauer Gebirge
Ein traditionelles Urlaubsgebiet in der Oberlausitz ist das Zittauer Gebirge mit seinen bekannten Kur- und Erholungsorten. Bizarre Sandsteinformationen und eine urwüchsige Natur sind der besondere Reiz des kleinsten deutschen Mittelgebirges. Mit einer Ausdehnung von 5 x 15 km   und Erhebungen bis knapp 800m über NN lässt es sich gut zu Fuß erkunden. Erlebnisreiche und erholsame Tage können Gäste zu jeder Jahreszeit erwarten. Gespurte Loipen bieten Gelegenheit zum Wintersport.
Eine Fahrt mit der Schmalspurbahn begeistert Kinder und Erwachsene gleichermaßen, nach festgelegtem Fahrplan gelangen Sie von Zittau zu den Kurorten Oybin oder Jonsdorf.

Traditionelle Bauweisen - Umgebindehäuser
Das Ortsbild vieler Dörfer und Gemeinden der südlichen Oberlausitz wird von Umgebindehäusern bestimmt.
Das charakteristische dieser Häuser ist die Verbindung von Block- und Fachwerkbau. Als Umgebinde wird ein offenes Tragegerüst bezeichnet, das die Blockstube "umbindet".
Dieses Gerüst trägt die Last des Obergeschosses.
In den Blockstuben stand oft der Webstuhl, über 300 Jahre verdienten sich viele Familien ihren Lebensunterhalt mit dem traditionellen Handwerk des Webens.
Die Umgebindehäuser können besichtigt werden, einige wurden als Heimatmuseum, zum Gasthaus oder als Übernachtungsquartier

Die Oberlausitz ist sehr schön...
Wer von Bautzen aus in Richtung Zittauer Gebirge fährt, erreicht bald das Oberlausitzer Bergland. Eine Landschaft voll sanfter Harmonie. Bergrücken schmiegen sich zu weitläufigen Gebirgsketten und liebliche Täler gewähren wunderschöne Blicke. Die Spree sprudelt hier noch als munteres Bächlein. Diese Landschart erobern Sie am besten zu Fuß oder per Rad. Wander- und Radwege führen zu den schönsten Fleckchen - auf Gipfel, zu den hier so typischen Bergbauden und Aussichtstürmen.
Die Bewohner, auch „Oberländer" genannt, begrüßen schon seit der Jahrhundertwende Gäste in dieser Ferienregion, die heute im Sommer mit Wald- und Erlebnisbädern und im Winter mit Ski- und Rodelhängen lockt. Und mit vielen Sehenswürdigkeiten wie den zahlreichen Umgebindehäusern. „Kummt oack rei" laden die Oberländer gern ihre Gäste ein - und das in ihrem unverwechselbarem Dialekt mit dem rollenden Rrrr. Den können nur diejenigen, die im Bergand aufgewachsen sind.

Quer durch die Oberlausitz
Der „Oberlausitzer Wanderstiefel" lädt Sie ein zu einem vielseitigem Wandervergnügen durch die Oberlausitz. Es geht entlang eines breitgefächerten Wanderwegenetzes quer durch die Oberlausitz. Über den
„Rundwanderweg Cunewalde" (ca. 20 km), den „Rundwanderweg Kleindehsa" (ca. 20 km), den
„Rundwanderweg Lauba-Lawalde" (ca. 20 km) und den „Schönbacher Ringwanderweg" (ca.18 km) werden Sie zu den schönsten Sehenswürdigkeiten geführt. Gaststätten und Bergbauden bieten Ihnen unterwegs Speis und Trank und auch Unterkunft. Nach dem Erwerb von mindestens 4 Stempeln erhalten Sie das Wanderabzeichen „Äberlausitzer Kleeblatt"!
(Mehr Infos: Touristinformation, Cunewalde, Tel.: 03 58 77/808 88, touristinfo @cunewalde. de)

Endecken Sie „per pedes" eine einzigartige Kulturlandschaft, das Oberlausitzer Bergland - Zittauer Gebirge. Sie erwartet eine vielgestaltige Mittelgebirgslandschaft mit granitenen Bergrücken, vulkanischen Kuppen, markanten Sandsteinbergen und malerischen Tälern in einer Höhenlage von 200 bis 800 m über NN. Der Oberlausitzer Bergweg führt auf die höchsten und bekanntesten Berge der Oberlausitz - den Valtenberg (587 m), Bieleboh (499 m), Kottmar (583 m), die Lausche (793 m) und den Hochwald (749 m). Unterwegs treffen Sie auf fabelhafte Felsformationen, lauschige Plätze zum Verweilen, idyllische Dörfer mit schmucken Oberlausitzer Umgebindhäusern, malerische Täler und Berggipfel mit großartigen Fernsichten und einladenden Berggasthöfen.

Der Oberlausitzer Sechsstädtebund
Der Oberlausitzer Sechsstädtebund wurde 1346 von Bautzen, Görlitz, Lauban (heute Luban, Rep. Polen), Kamenz, Löbau, und Zittau ins Leben gerufen. Ziel war der gemeinsame Schutz der Handelswege und die Stärkung der wirtschaftlichen und politschen Macht.
Das gemeinsame Vorgehen verhalf den sechs Städten zunehmend zu Aufschwung und Ansehen. Im 16. Jahrhundert verlor der Oberlausitzer Sechsstädtebund an Bedeutung und endete 1868 ganz. 1991 fanden sich die Stadtväter der sechs Städte zusammen, um den Bund neu zu beleben.
Sechsstädtebund heute heißt gemeinsame Anstrengung für eine attraktive Region, vor allem in den Bereichen Kunst, Kultur, Sport und Tourismus.