Ostereier-Ausstellung - nicht nur etwas zu Ostern
16. April
2004
Ostern
(= Erwachen der
Natur) ist vorbei, auch das traditionelle
Ostereier-Suchen. Schon ein, zwei Tage lockten u.a.
auch das frühlingshafte Wetter und die endlich erwachende
Natur zu einem Ausflug, ich habe noch frei, denn es
sind Ferien - also rein ins Auto
und ab ging es ins Erzgebirge.
Hier,
in Schwarzenberg, erwartete mich schon mein Mitarbeiter
von www.hast-du-ahnung.de - und es dauerte auch gar nicht
lange, da hatte er wie immer eine gute Fahrziel-Idee: Zwönitz,
denn dort müsste doch noch eine Ausstellung rund um das
(Oster-)Ei zu sehen sein. Eine kurze Nachfrage bestätigte,
dass es diese Ausstellung bis zum 18.April d.J. dort gibt.
Also,
beide ins Auto - und ab nach Zwönitz, Ortsteil Dorfchemnitz.
Hier hatten wir auch bald das Denkmal "Knochenstampfe"
gefunden und damit auch die hier untergebrachte Ausstellung.
Und ich war völlig überrascht. Was für Vorstellungen hatte
ich von bemalten oder verzierten Eiern? Sicherlich nur gute
- aber diese Ausstellung warf sämtliche Vorstellungen über
den Haufen. Feinste Filigranarbeiten vom kleinsten Ei eines
Singvogels bis zum großen Straußenei; und selbst das Ei
eines Sauriers fehlte nicht. Und erst als ich ein echtes
Straußenei in die Hand bekam, glaubte ich an die Echtheit
dieser Ausstellungsstücke: Die Schale ist dick, sieht aus
wie Porzellan - und die Dame von dieser Ausstellung
sagte, dass man für ein Loch in einem Straußenei einen Hammer
benötigt.
Tänzerin
in einem Ei Unterschiedliche
Figuren Brautpaar
im Ei
Auch
das sind Eier Eingebaute
Uhren Verzierungen
aus Stroh

Und
das ist tatsächlich
das Ei eines Sauriers - wie viele Hunderttausende
von Jahren hat das bereits überstanden!
Ja, was gab es da nicht alles zu bewundern:
Arbeiten aus unterschiedlichsten Länder,
z.B. aus Deutschland, Polen, Ungarn,
Japan.
Nicht nur natürliche Eier, sondern auch
welche aus Glas (eins davon von innen bemalt),
Holz, Porzellan, verziert u.a. mit Farben, Stroh, Metallteilchen,
Strass-Steinchen...
Brautpaare,
Hochzeitskutschen, Märchengestalten, Uhren - alles in die
verschiedensten Eier eingearbeitet. Einfach sagenhaft!
Erstaunlich trotzdem
auch die Besucherzahl - in ca. 4 Wochen dieser Ausstellung
etwa 6000 Gäste.
Der Besuch dieser
Ausstellung hat sich wirklich gelohnt - das war e i
n Teil eines wunderschönen Tages für mich, den wir natürlich
in der "Hirtbrück" in Raschau, an einem Tisch
in der Sonne sitzend, mit Kaffee und einem super Eisbecher
ausklingen ließen. Viel zu schnell waren die Stunden
verflogen und es hieß - rein ins Auto - Görlitz ruft.