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Festtage - Himmelfahrt
Diese drei Festtage sind eng miteinander verbunden. Im Laufe der Geschichte hat der letzte Sonntag des Kirchenjahres unterschiedliche
Namen getragen:
Totensonntag, Ewigkeitssonntag, Sonntag vom jüngsten Gericht, Christkönigsfest
und auch
Letzter Sonntag des Kirchenjahres. Der Totensonntag ist in gewisser Weise das evangelische Gegenstück zur Feier von Allerseelen. Das ist ein katholischer Gedächtnistag für alle Verstorbenen, eingeführt von Abt Odilo von Cluny um 995. An diesem Tag gedenkt die Kirche der Verstorbenen. Sie tut dies auf dem Hintergrund und in enger zeitlicher und inhaltlicher Verbundenheit mit dem Allerheiligenfest, einem an die Auferstehung und ewiges Leben erinnernden Fest. An Allerheiligen und Allerseelen besuchen die Christen ihre Gräber, schmücken sie und zünden Lichter (Zeichen des Lebens, der Hoffnung) an. Besonders gedenkt die Volksfrömmigkeit in diesen Tagen der Verstorbenen, der "armen Seelen", die noch im Fegefeuer sind und dort von ihren Unvollkommenheiten und von Schuld gereinigt, geläutert werden.
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