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Festtage - Advent Weihnachten Weihnachten - das Fest zu Ehren von Christi Geburt - wird alljährlich
Der römisch-christlichen Kirche, besonders dem Gegenpapst Hippolytus (um 217), war es daran gelegen, solche heidnischen Feste zu unterbinden. So wurde kurzerhand der 25. Dezember als Tag der Geburt von Gottes Sohn etabliert. Schon im Jahre 354 wurde Weihnachten in Rom feierlich begangen. Im deutschen Sprachraum wurde das Fest ab 813 zum kirchlichen Feiertag. Über den kirchlichen Rahmen hinaus, wurde Weihnachten dann ab dem 14. Jahrhundert bekannt. Der Weihnachtsbaum als Symbol für das Weihnachtsfest wird erstmals Anfang 1600 urkundlich erwähnt. Der Lichterschmuck wird erstmals 1734 erwähnt. In einzelnen Gegenden Deutschlands gibt es aber inzwischen neben diesem Baum anderen typischen Weihnachtsschmuck. So ist z.B. für das Erzgebirge seit vielen Jahren der Schwibbogen typisch. Bis jetzt hat man herausgefunden, dass wohl schon im Jahre 1730 einmal ein Schwibbogen erwähnt wurde. Der bis jetzt älteste und noch erhaltene Schwibbogen stammt aus dem Jahre 1740, wurde später übermalt, sodass man erst bei einer Restauration kürzlich das eigentliche Datum fand. Bis vorca. 65 Jahren gab es den Schwibbogen fast ausschließlich im Gebiet von Johanngeorgenstadt. Danach fand er weite Verbreitung. (Information zum Schwibbogen: Dieter Winkler) Der Brauch, dem eigentlichen Weihnachtsfest am 24. Dezember die Bescherung,
vorzuschalten, ist
jüngeren Datums. Heutzutage ist das bei vielen fast wichtigsten Teil der Feiertage,Der Brauch, dem eigentlichen Weihnachtsfest am 24. Dezember die
Bescherung, jenen heutzutage fast wichtigsten Teil der Feiertage, vorzuschalten,
ist jüngeren Datums. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde im Morgengrauen des 25.
Dezembers, nach der Rückkehr von der Christmette, beschert. Der Weihnachtsmann ist ein witeres Symbol des Weihnachtsfestes. In der ganzen Welt kennen ihn die Menschen als Father Christmas, Père Noel,
Santa Claus oder Nikolaus. Aber ganz gleich, wie er auch genannt wird, über
eines sind sich alle Kinder einig: Er ist pausbäckig, trägt einen roten Mantel,
hat einen langen, weißen Bart und rosige Wangen. Die in vielfachen Varianten bekannte figürliche Darstellung des Weihnachtsgeschehens mit dem in der Krippe liegenden Jesuskind hat seinen Ursprung im Mittelalter. Schon in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt gab es Krippenspiele, die dann aber in Vergessenheit gerieten. Franz von Assisi war es, der am 24.12.1223 in der Nähe von Rom eine Weihnachtsmesse las, bei der er als Symbol für die Geburt Christi erstmals wieder einen Stall mit Holzfiguren aufbaute. Die Tradition des Aufführens von Krippenspielen geht auf den Brauch zurück, in Europa zu Weihnachten Theater- und Schaustücke aufzuführen. Während wir uns bei unseren heutigen Krippendarstellungen meist auf die Geburt Christi beschränken, wurde früher das gesamte Leben und Leiden von Jesus dargestellt. Ihre Blütezeit erlebte die Krippenkunst im 18 Jh. Die berühmteste Krippe mit 4000 Figuren ist im Brixener Museum zu bewundern. Im Mittelpunkt des weihnachtlichen Schmuckes steht heute in fast allen Ländern der Weihnachtsbaum. Eine Sitte, die sich erst in den letzten 400 Jahren von den westeuropäischen Ländern aus über die ganze Welt verbreitet hat. Zwar gibt es frühe Berichte aus dem 15. Jahrhundert, die von mit Lichtern geschmückten Bäumen zu Weihnachten berichten, doch handelte es sich dabei um Buchsbäume und Stechpalmen, die geschmückt von der Decke hingen. Zum Beginn des 17. Jahrhunderts ging der Trend hin zum Tannenbaum für die Wohnung. Das Christentum benutzte die Sehnsucht des Menschen nach Grün, sprich nach Leben und Licht, um auf Christus und die Überwindung des Todes aufmerksam zu machen. Der immergrüne Weihnachtsbaum und das Licht sind darum auch in der heutigen Weihnachtszeit die wichtigsten Symbolträger der Hoffnung - auf die Erlösung der Welt und den nahenden Frühling. Wenn ihr euch für Weihnachten interessiert - hier ist ein sehr guter Link: Weihnachten
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