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Görlitz-Geschichte
 Göritz-Geschichte S.2

 

Görlitz



Görlitz, die Stadt der Türme und die östlichste Stadt Deutschlands, liegt auf dem 15. Meridian

Geschichte der Stadt Görlitz
und der via regia

Zeittafel zur Görlitzer Geschichte

1071            erste urkundliche Erwähnung als Gorelic (Dorf in der Gegend um die um 1100 gebaute                     Nikolakirche)
1131            Errichtung der Burg "Yzhorelic" oberhalb der Neiße durch den böhmischen Herzog Sobieslaus
um 1220      Entstehung des östlichen Teils der Altstadt
1234            Gründung des Franziskanerklosters am Obermarkt
Ende 13.Jh. Errichtung der starken Stadtbefestigung (Doppelmauer mit mehreren Mauertürmen)
1303            Verleihung des Stadtrechtes
1329            Zollfreiheit in allen Ländern der böhmischen Krone
1330            Verleihung des städtischen Münzrechts
1339            Verleihung des Stapelrechts für Waid (Farbe zum Färben von Tuchen) und Salz
1346            Gründung des Lausitzer Sechsstädtebundes (anfangs ein Schutzbündnis gegen Überfälle)
14./15.Jh.     Wirtschaftliche Blütezeit, besonders durch den Handel mit Waid und Tuchen
16.Jh.           Gründung vieler Werkstätten und kleiner Manufakturen, bes. zur Tuchherstellung, wurde zu
                     einer der größten und mächtigsten Städte zwischen Erfurt, Leipzig und Breslau
1525             Geistliche der Oberlausitz entschieden sich für  Luthers Reformation,
                     verheerender Stadtbrand
1526             Bau des "Schönhof", heute der älteste Renaissancebau Deutschlands
1527             dritter Aufstand der Görlitzer Tuchweber
1546/47        Schmalkaldischer Krieg
1547             verlor der Sechs-Städte-Bund im "Pönfall" alle Privilegien an den Kaiser
1618 -1648   Dreißigjähriger Krieg
1633             Görlitz von kaiserlichen Truppen unter Wallensten beschossen und erstürmt
1642             Stadtbrand
1691             Stadtbrand
1697             Errichtung des Postwesens in der Oberlausitz
1717             Stadtbrand
1726             Stadtbrand
1815             Görlitz wird Teil der Niederschlesischen Provinz
1830             Gründung der Wagenbauanstalt durch Christoph Lüders (Nachfolgebetriebe davon sind u.a.                      Waggonbau Görlitz, heute Bombardier Transportation)
1840             Görlitz beginnt sich zu einer Industriestadt zu entwickeln
1844             Görlitz wird Großstadt, G.L.Demiani wird erster Oberbürgermeister von Görlitz
1847             Anschluss an das Eisenbahnnetz
1900             in Görlitz leben 81000 Eiwohner
1939 - 1945  Zweiter Weltkrieg, die Stadterlitt kaum Zerstörungen
                     In der Folge des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt in das deutsche Görlitz und das
                     polnische Zgorzelec geteilt, die Neiße wurde zu einem Grenzfluss zwischen Deutschland
                     und Polen.
heute            ist Görlitz eine Europastadt