Heilkräuter

Salbei
Die Heimat des Salbei ist
das Mittelmeergebiet. Es ist eine typisch mediterrane Pflanze, von der es eine Vielzahl an
Kultursorten gibt. Der bis zu 70 cm hohe Halbstrauch ist stark verzweigt und
verholzt mit den Jahren. Die länglichen bis eiförmigen Blätter sind von
graugrüner Farbe, und haben einen filzigen Überzug. Die hellblauen bis
blauvioletten Blüten stehen in Scheinquirlen zusammen.
Salbei wird gern als
Zierpflanze angebaut.
Inhaltsstoffe:
Ätherisches
Öl, Flavanoide, Gerb- und Bitterstoffe
Verwendung
in der Küche:
Wer mit Salbei würzen will, sollte wissen, daß dieses Gewürz behutsam und
sparsam angewandt werden sollte. Ein Zuviel würde Zunge und Gaumen lähmen,
sprich dem Geschmack nicht dienen, sondern ihn ausschalten. Man sollte den Salbei-Geschmack
nur ahnen..
Für Tomaten, Lamm, Schwein, Kalb (Saltimbocca =
gefülltes Kalbsschnitzel mit Parmaschinken und Salbei), Leber, Aal und Aalsuppe,
oder als Dessert (die Blätter durch Bierteig ziehen, in Zimt und Zucker wälzen,
dazu Vanilleeis und Sauce).
Gesundheit:
Wirkt belebend auf die Schleimhäute des Magens und der
Atemwege, löst den Schleim bei Erkältungen (Tee machen und gurgeln), hilft gegen
Heiserkeitund ist schweißtreibend. Der Tee aus
Salbeiblättern wirkt sich auch bei allgemeiner Nervosität, Müdigkeit und
Abgespanntsein vorteilhaft aus.
Nicht über längere Zeit einnehmen!
Zubereitung
des Tees:
Man verwendet dafür die Blätter und trocknet
sie.
Man nimmt davon 2 TL auf 1/4 Liter Wasser.
Naturkosmetik:
Macht
fettige, großporige Haut zart, heilt entzündete Hautstellen.
Zusatz für Bäder und Gesichtsdampfbäder zum Reinigen.