Heilkräuter
Zitronenmelisse
Familie:
Lippenblütler
Sie
besitzt ein starkes Zitronen-Aroma, das sich bei unsachgemäßem
Trocknen rasch verflüchtigt. Deshalb sollte man es am besten
frisch verwenden.
Merkmale:
es
ist eine mehrjährige Pflanze, wird bis 1 m hoch, nach Zitrone
duftend, weiße bis bläuliche Blüten von Juli bis Oktober
Inhaltsstoffe:
Ätherisches
Öl mit Citral, Citronellal, Linalool, Geraniol, Flavonoide,
Gerbstoffe
Kultur:
bevorzugt
werden warme, geschützte Standorte auf humosem, durchlässigem
Boden; nur bei anhaltender Trockenheit im ersten Standjahr
gießen; organische Düngung und Mulchen bekommt der Pflanze
gut, in rauhen Lagen sollte Winterschutz gegeben werden;
Vermehrung durch Teilung größerer Wurzelstöcke und krautige
Stecklinge; Aussaat ab April in Reihen
Ernte:
von
Frühjahr bis Spätherbst junge Triebe und Blätter frisch
für Würzzwecke; ab Ende Juni (kurz vor der Blüte) zur Teebereitung
Blätter von den Trieben streifen und in dünnen Lagen trocknen,
um die grünliche Farbe zu erhalten; Haltbarmachen durchTrocknen
oder Frosten
Küchenverwendung:
frische
Blätter für Salate, Suppen und Soßen, für Quark, Pilze,
Fleisch, Fisch, Geflügel und Wild
Nicht mitkochen!
Naturheilkunde:
Tee
und Melissengeist wirken beruhigend, schlaffördernd und
krampflösend, bei nervösen Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden
Naturkosmetik:
milde
Wirkung von Gesichtskompressen gegen fettige Haut, belebt
und strafft, Zusatz für entspannende Bäder