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Wunder der Natur
Beispiele für Navigation

 

Das Geheimnis der tierischen Navigatoren!

Bloß nicht verlaufen, verfliegen, die Orientierung verlieren.
Viele von uns Menschen haben vielleicht schon einmal z.B. in einem größeren Waldgebiet die Orientierung verloren. Und wir wissen, welche Schwierigkeiten man dann vielleicht hat, den Ausgangspunkt zu finden. Und das, obwohl wir doch verschiedene Orientierungsmöglichkeiten kennen, z.B. den Stand der Sonne, Orientierung anhand der Stämme oder mit unserer Uhr...

AuchTiere sind darauf angewiesen, den richtigen Weg zu finden, oft sogar über zigtausende von Kilometern. Aber wie bewältigen das die Tiere??
Besonders verblüffende neue Erkenntnisse gibt es über die Navigationstricks der Ameisen. Ein wildes Gewusel, so ein Ameisenhaufen. Zehntausende von Tieren rennen scheinbar ziel- und planlos umher. Doch tatsächlich ist das Verhalten der Tiere nicht so undurchschaubar, wie es scheint. Ganz gezielt werden Futterplätze gesucht und gefunden - und vor allem finden die kleinen Krabbeltiere wieder den Weg zurück in den Bau.
Oder: Typisch für den Herbst: Riesige Vogelschwärme ziehen über das Land. Die einen sind auf dem Weg in wärmere Gefilde, die anderen kommen, um bei uns zu überwintern. Je mehr Wissenschaftler über das Geheimnis des Vogelzugs herausfinden, desto faszinierender erscheint er: Orientierung und Navigation bei Tag und Nacht, bei bedecktem Himmel oder Sonnenschein; Non-Stop-Flüge über Wüsten, Ozeane und Gebirge. Pünktliche Ankunft an den Brutplätzen, oft auf den Tag genau, und dies nach Reisen, die ganze Kontinente umspannen.
Grundlage dafür sind unterschiedlichste Systeme: Im gesamten Tierreich gibt es eine ganze Palette von Sinneswahrnehmungen, die als Navigationssysteme funktionieren. Tiere können sich an Magnetfeldern, an der Sonne, dem Mond und den Sternen orientieren, sie senden und empfangen Ultraschall, finden Wegmarken über den Geruch oder zählen ihre Schritte.
Hier einige Beispiele:

Wüstenameisen
Die Kleinen können zählen! Und zwar nicht nur bis drei, sondern noch viel weiter. Unglaublich, aber wahr: Wüstenameisen zählen ihre Schritte, um von einer Futterstelle wieder zurück zum Bau zu finden. Das haben Forscher herausgefunden, indem sie die Beine der Krabbeltiere verlängerten oder verkürzten.
Zum einen nutzen Ameisen polarisiertes Sonnenlicht als eine Art Himmelskompass, um die Richtung zu bestimmen, aber anhand der Schrittzahl bestimmen sie die Entfernung zum heimischen Nest. Vermutet hatten Forscher schon lange, dass die flinken Wüstenameisen, die sich oft mehr als hundert Meter von ihrem Bau entfernen und anschließend auf schnellstem, direktem Weg zum Ausgangspunkt zurückfinden, über einen Entfernungsmesser verfügen müssen.
Ein Versuch brachte Gewissheit: Die Wissenschaftler verlängerten einigen Ameisen die Beine mit Schweineborsten, anderen wurden Beinsegmente amputiert. Als nun die Wüstenameisen zum Bau zurückkehrten, rannten die Tiere mit den verlängerten Beinen zu weit, die mit den verkürzten Beinen wähnten sich zu früh am Ziel. Doch schon ein paar Tage später hatten die Versuchsameisen sich an ihre neuen Beinchen gewöhnt und hatten gelernt, die Distanz wieder richtig einzuschätzen.

Tauben
Wenn man sich nicht intensiver mit Brieftauben beschäftigt, staunt man immer wieder, dass sie immer wieder nach Hause zurück findet.
Wie ihr das gelingt, darüber haben sich Forscher schon lange den Kopf zerbrochen. Wahrscheinlich nutzen die Tauben verschiedene Navigationsmethoden. Zum einen orientieren sie sich an Landmarken. Das können Berge, Flüsse, Häuser, Eisenbahngleise, Straßen oder Autobahnen sein, praktisch alle auffälligen Geländepunkte, die sie erkennen und vor allem wiedererkennen können.
Aber es muss noch mehr hinter dem Navigationssystem der Tauben stecken. Wie sonst können Brieftauben, die in einer unbekannten Gegend ausgesetzt werden, problemlos nach Hause finden? Weiteres Hilfsmittel ist der Sonnenstand, der in Verbindung mit einer "inneren Uhr“ als Kompass genutzt wird.
Da die Tiere aber auch bei Regen und Nebel den Weg finden, muss es noch eine weitere Orientierungshilfe geben. Es ist wahrscheinlich das Magnetfeld der Erde, das die Tauben mit Hilfe des magnetischen Minerals Magnetit, das unter anderem im Schnabel eingebaut ist, orten können. Wie aber alle Faktoren sich zum Navigationssystem der Brieftauben ergänzen, ist noch nicht vollständig geklärt.
Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass noch stärker als der Magnetsinn der Geruchssinn als Wegweiser genutzt wird. Offensichtlich nutzen die Tauben das Magnetfeld der Erde, den Sonnenstand und Wegmarken zur groben Orientierung, verlassen sich aber zur genauen Positionsbestimmung ihres Taubenschlags auf eine "Duftlandkarte“.

Zugvögel
Milliarden von Singvögeln ziehen zwei Mal pro Jahr zwischen den Kontinenten hin und her. Verschiedene Experimente legten bislang den Schluss nahe, dass über Nacht fliegende Singvögel möglicherweise die Sterne, die Sonne, das geomagnetische Feld und polarisierte Lichtmuster zur Orientierung nutzen. Doch: Wie nun genau funktioniert die Langstreckennavigation?
Forscher der Universität Oldenburg fanden heraus, dass Vögel ihren Magnetsinn offensichtlich mit Hilfe des Sonnenunterganges eichen. Sie können so auch in Regionen den richtigen Kurs halten, in denen ein Magnetkompass eine ganz andere Nordrichtung anzeigt als der Polarstern. Hatten die Versuchsvögel keine Möglichkeit, ihren inneren Kompass mit der untergehenden Sonne abzugleichen und wurden anschließend einem künstlichen Magnetfeld ausgesetzt, flogen sie in die Irre. Zwar hätten die Vögel in der Dunkelheit die Möglichkeit gehabt, ihre Flugrichtung anhand der Sternenbilder zu korrigieren, mit deren Hilfe sie auch navigieren können, doch anscheinend vertrauten die Piepmätze ihrem Magnetsinn mehr. Erst am nächsten Tag, nachdem die Vögel ihren Kompass wieder während der Dämmerung neu eichen konnten, korrigierten sie ihre Richtung.

Lachse
Viele wandernde Tierarten haben die Fähigkeit, nach einer jahrelangen, viele tausend Kilometer langen Reise, zielsicher wieder an den Ausgangspunkt zurückzukehren. So zum Beispiel die Lachse. Sie kehren nach zehn bis 13 Jahren wieder genau an ihren Geburtsort zurück, um dort zu laichen und anschließend zu sterben.
Wie finden sie die oft kleinen Bäche wieder, in denen sie geschlüpft sind? Mit der Nase, lautet die Antwort. Lachse haben einen unvorstellbar feinen Geruchssinn, mit dem sie den einzigartigen Geruch ihres Geburtsbachs wahrnehmen können. Dieser Geruch ist es, der als unauslöschliche Erinnerung im Gehirn der Jungfische verankert ist und nun als "olfaktorischer Leitfaden" den Fischen bei der Rückkehr den Weg weist.

Aale
Aale verbringen den größten Teil ihres Lebens im Süßwasser. Erst im Alter von zwölf (Männchen) und 20 (Weibchen), mit der Geschlechtsreife, zieht es die Tiere in die See. Aus Nordamerika und ganz Europa wandern sie in die Sargasso-See, einem Meeresgebiet östlich von Florida und südlich der Bermuda-Inseln. Mehr als 3.000 Seemeilen legen die Aale dabei auf dem Weg von Europa zu ihren Laichplätzen in der Sargasso-See zurück.
Dort paaren sich die Aale und sterben. Der Nachwuchs verbringt die ersten drei bis vier Lebensjahre im Meer und wandert langsam zurück in Richtung der Regionen, aus denen ihre Vorfahren stammen. Wie aber finden sie den Weg dorthin?
Aber es gibt es darüber noch keine wissenschaftlich fundierten Aussagen. Es wird aber vermutet, dass sich die erwachsenen, geschlechtsreifen Aale bei ihrer Wanderung in Richtung Sargasso-See an dem Magnetfeld der Erde orientieren. Auch die Aal-Larven auf ihrem Weg zurück in die Süßwasserflüsse und –seen Europas und Amerikas verlassen sich vermutlich auf den Magnetsinn. Kommen sie den Küsten näher, hilft ihnen der Geruchssinn weiter, der ihnen sagt, wo sich eine Flussmündung befindet.

Bienen
Schon lange ist von Bienen bekannt, dass sie ihren Mitbewohnern im Bienenstock den Weg zu einer neuen Futterstelle mit einem Tanz beschreiben. Aber Tanz ist nicht gleich Tanz. In unterschiedlichsten Versionen beschreibt sie ihren Fund und den Fundort genauer: Ist die Futterquelle nah, macht sie es sich einfach und tanzt den so genannten Rundtanz: immer im Kreis herum.
Ein Schwänzeltanz, bei dem das Hinterteil hin und her schwingt, signalisiert, dass die Entfernung größer ist. Die Richtung teilen sie ihren Artgenossen mit mehreren schwingenden Schritten geradeaus mit. Tänzelt die Biene genau senkrecht die Wabe hoch, bedeutet es, dass der Fundort in Richtung Sonne liegt. Und wandert sie die Wabe in schrägeren Richtungen hinauf, signalisiert sie damit abweichende Richtungen.
So ein Bienentanz kann aber noch mehr: Je weiter die Futterquelle entfernt ist, desto länger schwänzelt die Sammlerin und desto längere Tonintervalle, die sie mit den Flügeln erzeugt, gibt sie von sich. Ergiebige Futterquellen zeigt die Biene ihren Artgenossinen an, indem sie die Tänze wiederholt - je öfter, desto mehr ist dort zu holen. Und sie kann ihren Sammelkolleginnen mit Hilfe von Duftstoffen signalisieren, welches Futter am Ziel wartet.

Schildkröten
Schildkröten haben einen ausgeprägten Orientierungssinn. Sie finden selbst nach einer 20 Jahre dauernden Reise durch die Ozeane problemlos ihren Geburtsstrand wieder, um dort die Eier abzulegen. Doch es gibt noch andere, fantastisch klingende Schilderungen über den Orientierungssinn der Meeresreptilien.
Ein Fischer hatte in 1950er Jahren vor der Küste Nicaraguas Schildkröten gefangen, deren Panzer er, wie es damals üblich war, mit seinen Initialen kennzeichnete. Er machte sich auf den Weg nach Florida, um auf den dortigen Märkten seinen Fang zu verkaufen. Kurz vor der Küste kam er in einen Sturm, bei dem das Boot fast kenterte und sein Fang über Bord gespült wurde. Einige Monate später fischte er wieder an gleicher Stelle vor der Küste Nicaraguas und zog zu seiner Überraschung wieder eine von ihm gekennzeichnete Schildkröte aus dem Wasser - das Tier hatte über eine Entfernung von 1000 Kilometern wieder zur gleichen Stelle zurückgefunden.
Neueste Untersuchungen zeigen, dass Schildkröten zur Navigation eine Art innere Landkarte verwenden, auf der die unterschiedlichen Verläufe der Feldlinien des Erdmagnetfelds eingezeichnet sind. Damit sind sie in der Lage, ihre Position zu bestimmen und die exakte Wegrichtung zu ihrem Ziel zu erkennen.

Wale
Meeressäuger "singen“. Über Tausende von Kilometern können sie miteinander kommunizieren, auch navigieren. Vor allem mit den sogenannten Klicklauten orientieren sich die Wale. Trifft ein Klick auf einen Gegenstand, wird der Ton als Echo zurückgeworfen. Dieses Echo informiert den Wal über Art, Entfernung und Geschwindigkeit des Gegenstandes, fast wie ein hörbares Bild. Dadurch haben sie die Fähigkeit, im trüben Wasser zu navigieren und Objekte zu identifizieren, die weit außerhalb ihrer Sichtgrenze liegen.
Pottwale setzen die Klicks auch zur Nahrungssuche ein. Hat ein Pottwal zum Beispiel in Meerestiefen von 100 Metern lebende Riesentintenfische geortet, benutzt er auf der Jagd laute Klicks in kurzer Folge. Die zurückkommenden Schallwellen führen ihn direkt zur angepeilten Beute. Delfine hingegen benutzen nicht nur Klicks, sondern auch Pfiffe und andere Töne zur Jagd.
Für ihre langen Wanderungen nutzen Meeressäuger das geomagnetische Feld der Erde. Dieses Feld liefert den Walen eine Art Landkarte, kombiniert mit einem Timer, mit dem sie ihre Position und die Veränderungen auf der Landkarte bestimmen können. Das Magnetfeld der Erde ist nicht einförmig. Es gibt lokale Störungen, verursacht durch die magnetischen Charakteristika der jeweiligen geologischen Formationen. Aus diesen Abweichungen lässt sich eine Topographie ableiten, die man als Berge und Täler beschreiben kann. Wale scheinen sich parallel zu diesen Konturen zu bewegen. Sie behalten die Felder mit höherem Magnetismus zur Linken, die Felder mit niedrigerem Magnetismus zur Rechten - und umgekehrt. So folgen sie in den Ozeanen regelrechten Wanderrouten.

Blindmäuse
Eine ganz besondere Art der Orientierung haben Blindmäuse entwickelt. Die kleine Säuger, die auf dem Balkan, in der mittelasiatischen Steppe, in Vorderasien und Nordafrika leben, sind, wie unsere heimischen Maulwürfe, ganz auf das Leben unter Tage spezialisiert. Dort, in ihrer unterirdischen Welt, nutzen sie ein einzigartiges Verfahren, um Hindernisse zu umgehen oder um sich auf 20 bis 40 Zentimeter Tiefe unter der Grasnarbe zu halten, wo sie den Großteil ihrer Wurzel- und Knollennahrung finden: Sie nutzen seismische Wellen.
Während sie graben, klopfen die Nager immer wieder mit dem Kopf gegen die Gangwand, um Hindernisse, die im Weg liegen könnten, zu lokalisieren und zu umgehen. In den reflektierten Wellen dieser Miniaturbeben gibt es dabei charakteristische Vibrationsmuster. Aus der Stärke und der Streuung der seismischen Wellen lassen sich Information über Entfernung und Größe von Hindernissen im Untergrund gewinnen. Die Blindmäuse nehmen diese Reflexionen über ihre Pfoten wahr. Die possierlichen Tierchen sind auch in der Lage, zur Orientierung in ihrem unterirdischen Labyrinth das Erdmagnetfeld zu nutzen.

Mistkäfer
Das Mondlicht macht’s - immer, wenn der Mond scheint, rollen die Mistkäfer ihre Kugeln aus Tierdung auf gerader Linie zum Ziel. Ist es bewölkt, rollen die Käfer ihre Fracht nur noch in Schlangenlinien durch die Gegend. Wie kommt das zustande?
Die Sonnen strahlt den Mond an, der das Licht nachts zur Erde reflektiert. Diese Licht ist polarisiert, es schwingt in einer bestimmten Richtung – und daran orientieren sich die fleißigen Käfer. Wie auf einer ausgeleuchteten Straße folgen sie der Richtung der polarisierten Strahlen.
Wird die Polarisationsrichtung um 90 Grad gedreht, machen die Käfer sofort eine rechtwinklige Wende, wobei einige nach rechts und andere nach links marschieren. Das zeigt, dass die Pillendreher-Käfer das Mondlicht zur Einhaltung eines geradlinigen Kurses nutzen, nicht aber rechts und links voneinander unterscheiden können.

Fledermäuse
Dass Fledermäuse mit einem Echolot-System navigieren, sich damit auch in absoluter Dunkelheit bestens orientieren und effizient auf Jagd gehen können, ist altbekannt. Neu ist die Erkenntnis, dass sie für die Navigation auch ihre Flügel benutzen.
Ein Netz aus Sinneszellen auf der Flügeloberfläche ermöglicht es den Tieren, selbst feinste Veränderungen von Luftströmungen wahrzunehmen und ihre Flügelposition entsprechend korrigieren zu können. Ohne die Sinneszellen gelingen den fliegenden Säugetieren dagegen nur noch einfache Flugmanöver. Jede der winzigen Zellen auf der Flügelhaut ist mit feinen Härchen ausgestattet, das sehr empfindlich auf Luftströmungen reagiert. Nach einer Behandlung mit Enthaarungscreme konnten die Fledermäuse zwar noch einigermaßen gut geradeaus fliegen, komplizierte, schnelle Flugmanöver wollten ihnen dagegen nicht mehr gelingen. Erst nachdem die Härchen nachgewachsen waren, flatterten sie wieder wie gewohnt.
Weitere dehnungsempfindliche Sinneszellen auf den Flügeln helfen wahrscheinlich ebenfalls bei der Orientierung: Mit ihnen können die Fledermäuse vermutlich Insekten in der Luft aufspüren und einfangen.

Waldameisen
Ameisen stellen "Wegweiser" auf, um möglichst schnell wieder zu ihrem Hügel zurückzufinden. Bekannt war bereits, dass sich einige Ameisenarten an der Sonne oder an auffälligen Punkten in der Landschaft orientieren. Viele der Tiere wie die Pharaoameise jedoch hinterlassen auf ihrem Weg Duftstoffe und bilden so ein feinmaschiges Wegenetz, das nur über den Geruch wahrnehmbar ist.
Bislang war unklar, woher die Ameisen an Weggabelungen wissen, welcher Weg der richtige ist. Zunächst wurde angenommen, die von ihnen hinterlassen Chemikalien seien an bestimmten Stellen jeweils unterschiedlich stark konzentriert. Doch das wäre sehr kompliziert und fehleranfällig. Wie die Forscher nun in Experimenten gezeigt haben, setzen die Insekten auf Geometrie: Die Wege sind demnach immer in einem bestimmten Winkel zueinander angeordnet, der den Ameisen zeigt: Hier geht’s vom Nest weg oder "Hier geht’s nach Hause."

Quelle: AOL